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Irgendwie früh und schon halb im Tag: Kunstregen auf verschlafenem Gr&…

Irgendwie früh und schon halb im Tag: Kunstregen auf verschlafenem Grün. Müde Ameisen an nackten Beinen. Im Unterholz raschelt noch die Nacht. Bis irgendwann die Sonne wieder über den Horizont findet. Geschlossene Blüten. Mechanismen und Gewohnheiten, nur halb bewusst, nur halb hier. Habt es mild heute. 

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Kissen auf harter Bank, Himmel und Blattwerk über den Augen. Das Rausc…

Kissen auf harter Bank, Himmel und Blattwerk über den Augen. Das Rauschen der Böen im Geäst verschmilzt mit dem Rauschen des Nachmittagsverkehrs einige Steinwürfe weiter. Rosen blühen. Nebenan werden Beete begradigt. Dankbarkeit bleibt, für die Möglichkeit eigener Struktur im eigensinnigen Grün.

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Umschalten. Weiterfahren. Der Himmel erzählt von Gewittern, der Wind h…

Umschalten. Weiterfahren. Der Himmel erzählt von Gewittern, der Wind hält am Frühling fest. Schleichwege um die anderen Schleichwege herum, gesperrte Routen, langwierige Baustellen und immer zu viel Interaktionen für die vorangeschrittene Stunde. Das Grün als Ruhepol und Abstand. Und als Ort der Dankbarkeit, auch für die Duldung dort draußen, ungeachtet eigener tagesgebundener Form und Energie. 

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Und dann wieder draußen. Grüne Wand, weiße Wand, Bienen, e…

Und dann wieder draußen. Grüne Wand, weiße Wand, Bienen, eine laute Taube im Flieder. Immer wieder eine Böe, die über Haut und Haar streift und Wellen auf Tuch spielen lässt. Einige Minuten Halbschlaf, Aufschrecken, sehr viel längeres Zurückfinden in den Ort und das Bild. Schwindelwatte. Eigene hohe Frequenzen. Manchmal dauern Ladevorgänge merklich länger als angenommen. 

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