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Immer noch halb in der letzten Woche: Eine Hand voll Regen. Erleben, wie de…

Immer noch halb in der letzten Woche: Eine Hand voll Regen. Erleben, wie der Herbst erste Nebel in die heiße Zeit entsendet. Das Wasser fühlen auf Haut und Haaren. Hören, wie die Wiesen und der Wald die Feuchtigkeit atmen. Überhören die Erinnerungen an Sommerferien der Vergangenheit, nur die eigenen Momentaufnahmen festhalten, bevor sie Farbe und Linien verlieren.

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Sonntagmorgen, aufgeschreckt aus dünnem Schlaf. Wie immer braucht die…

Sonntagmorgen, aufgeschreckt aus dünnem Schlaf. Wie immer braucht die innere Sensorik einige Augenblicke, Zeit und Ort zu verstehen. Alte Mauern halten Sommerhitze bis lang in kühlere Nächte. Draußen sind in der Zwischenzeit die Glocken verklungen, noch ein paar mehr Vorhänge geöffnet, ein paar Anwesen zum frühen Treiben erwacht. Noch kein Kaffee. Aber immerhin erste vorsichtige Worte, in kratziger Sprache und Stimme und damit lässt sich zumindest arbeiten. Habt es mild heute.

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Closing in on 10pm and returning back inside. The shrill and ever-present s…

Closing in on 10pm and returning back inside. The shrill and ever-present sound of midges flying by, making even ones own inner noises less pressing. Old farm houses, new lights, new neighbours. And a creek to go mostly unheard, unnoticed today. Change that is subliminal and barely visible in each step, becoming obvious only by comparing years. Things not to do at this time of day. Sleep safe everyone wherever you are.

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Lang genug unterwegs, um die Strecke zu spüren und den Kaffee und die…

Lang genug unterwegs, um die Strecke zu spüren und den Kaffee und die angespannte Nervosität großer Fahrzeuge. Ankommen im Gefühl einer mehrwöchigen Abwesenheit, auch wenn man nur für Stunden die Orte gewechselt und die Bilder aufgefrischt hat. Terrassenschatten am Vorabend. Warten, dass sich der mentale Staub setzt.

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(Die Nacht brauchte viel Zeit, ihre Ruhe zu finden. Und dann erwachen die M…

(Die Nacht brauchte viel Zeit, ihre Ruhe zu finden. Und dann erwachen die Möwen und die Straße, und Romantik und Nostalgie denken an Fischer, die ihre Boote wieder zurück in sichere Häfen steuern. Irgendwann nochmal kurzer tiefer Schlaf. Sonnenaufgang außerhalb der Sichtweise, aber wahrnehmbar genug, um den Morgen nicht mehr verdrängen zu können. Augenblicke unklarer Befindlichkeiten, den eigenen Betriebszustand eingeschlossen. Startvorgänge. Und immer genug Plan, um daran Halt zu finden. Habt es mild heute.)

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Later the day, slightly tired and yet still awake and waiting for the light…

Later the day, slightly tired and yet still awake and waiting for the lightshow to be a shiny endpoint to these hours. Both enticed by the visual aspects and knowing there will not be any sleep before, anyway. A soft, warm evening, weekend ahead, still a bit of summer in everything and still longing for the solemn profound silence of the cold weeks out here, early every year when everything is still dark but turning brighter in small steps. Stories of personal and general realities and things they share. Have a soft night wherever you are.

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Touristenschiffe ziehen ihre Bahnen bis zum immer selben Punkt, verharren k…

Touristenschiffe ziehen ihre Bahnen bis zum immer selben Punkt, verharren kurz auf den sanften Wellen, drehen um gen Hafen, während Fetzen einer Lautsprecherstimme in die Welt zwischen den Bäumen wehen. Steile Kanten, ferner Horizont, eine Linie scheinbar zum Greifen nah. Stadtleben hinter dem Wald, Feierlärm Aufbaulärm und die Musik ist fast immer schwierig zu ertragen.

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Früher Morgen, tatsächlich oder gefühlt. Aufwachen als anspr…

Früher Morgen, tatsächlich oder gefühlt. Aufwachen als anspruchsvoller und kleinteiliger Prozess. Andere Klänge an der Grenze zwischen Schlaf und Licht. Die See ist noch da? Die See ist noch da. Segnungen kleiner Sicherheiten, auch heute, immer noch vor Kaffee und Frühstück. Zerknittert, aber glättbar, zumindest entlang dieser gut zu umfassenden Punkte und ihrer Nebenspuren. Habt es mild heute.

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There are these days in which slowing down to let soul catch up with a fast…

There are these days in which slowing down to let soul catch up with a fast moving body is a well-savoured cliché topic. And there are those days to feel this just incredibly strong. Waiting in darkness a few jumps from the shoreline and still processing last nights light. Too, the reality of being in an utter familiar place at a drastically different time of year adds to this inner alienation, this feeling of urgent need to resynchronize. (Local beer. Not too local food. Chatter in plenty of languages. Blue hour. Ferris wheel. A kind of dream rewound reimagined. Sleep tight everyone wherever you are.)

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Und so spült das Meer um unsere Felsen, wäscht über unsere F…

Und so spült das Meer um unsere Felsen, wäscht über unsere Fundamente, verwittert, erodiert. Flüstert uns mit seinem Wind diese Dinge in den Verstand, aus denen Fragen werden könnten oder Antworten. Und verstößt uns dann doch wieder von seinen Küsten, bevor wir auch nur eines davon zu sehen bekamen. Zwiegespräch mit Möwen, unter den Fußsohlen warmer Sand.

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