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(Die Nacht brauchte viel Zeit, ihre Ruhe zu finden. Und dann erwachen die M…

(Die Nacht brauchte viel Zeit, ihre Ruhe zu finden. Und dann erwachen die Möwen und die Straße, und Romantik und Nostalgie denken an Fischer, die ihre Boote wieder zurück in sichere Häfen steuern. Irgendwann nochmal kurzer tiefer Schlaf. Sonnenaufgang außerhalb der Sichtweise, aber wahrnehmbar genug, um den Morgen nicht mehr verdrängen zu können. Augenblicke unklarer Befindlichkeiten, den eigenen Betriebszustand eingeschlossen. Startvorgänge. Und immer genug Plan, um daran Halt zu finden. Habt es mild heute.)

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Later the day, slightly tired and yet still awake and waiting for the light…

Later the day, slightly tired and yet still awake and waiting for the lightshow to be a shiny endpoint to these hours. Both enticed by the visual aspects and knowing there will not be any sleep before, anyway. A soft, warm evening, weekend ahead, still a bit of summer in everything and still longing for the solemn profound silence of the cold weeks out here, early every year when everything is still dark but turning brighter in small steps. Stories of personal and general realities and things they share. Have a soft night wherever you are.

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Touristenschiffe ziehen ihre Bahnen bis zum immer selben Punkt, verharren k…

Touristenschiffe ziehen ihre Bahnen bis zum immer selben Punkt, verharren kurz auf den sanften Wellen, drehen um gen Hafen, während Fetzen einer Lautsprecherstimme in die Welt zwischen den Bäumen wehen. Steile Kanten, ferner Horizont, eine Linie scheinbar zum Greifen nah. Stadtleben hinter dem Wald, Feierlärm Aufbaulärm und die Musik ist fast immer schwierig zu ertragen.

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Früher Morgen, tatsächlich oder gefühlt. Aufwachen als anspr…

Früher Morgen, tatsächlich oder gefühlt. Aufwachen als anspruchsvoller und kleinteiliger Prozess. Andere Klänge an der Grenze zwischen Schlaf und Licht. Die See ist noch da? Die See ist noch da. Segnungen kleiner Sicherheiten, auch heute, immer noch vor Kaffee und Frühstück. Zerknittert, aber glättbar, zumindest entlang dieser gut zu umfassenden Punkte und ihrer Nebenspuren. Habt es mild heute.

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There are these days in which slowing down to let soul catch up with a fast…

There are these days in which slowing down to let soul catch up with a fast moving body is a well-savoured cliché topic. And there are those days to feel this just incredibly strong. Waiting in darkness a few jumps from the shoreline and still processing last nights light. Too, the reality of being in an utter familiar place at a drastically different time of year adds to this inner alienation, this feeling of urgent need to resynchronize. (Local beer. Not too local food. Chatter in plenty of languages. Blue hour. Ferris wheel. A kind of dream rewound reimagined. Sleep tight everyone wherever you are.)

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Und so spült das Meer um unsere Felsen, wäscht über unsere F…

Und so spült das Meer um unsere Felsen, wäscht über unsere Fundamente, verwittert, erodiert. Flüstert uns mit seinem Wind diese Dinge in den Verstand, aus denen Fragen werden könnten oder Antworten. Und verstößt uns dann doch wieder von seinen Küsten, bevor wir auch nur eines davon zu sehen bekamen. Zwiegespräch mit Möwen, unter den Fußsohlen warmer Sand.

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Einschlafen mit der See im Geiste, Aufwachen in Halbautomatik. Taschen bewe…

Einschlafen mit der See im Geiste, Aufwachen in Halbautomatik. Taschen bewegen, Fenster schließen, Eisluft atmen, den Duft der Küste der Wälder der Dünen einfangen mit Haut und Haaren und jeder Faser der dicken Kleidung. Nochmal Spuren hinterlassen auf weißem Grund. Die Stadt verabschiedet sich, die Stadt wartet, Straße und Landstriche dazwischen. Wieder unterwegs. Habt es mild heute. 

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(Die Nachbarin führt einen kleinen Hund und äußerst spr&oum…

(Die Nachbarin führt einen kleinen Hund und äußerst spröde Freundlichkeit spazieren, aber in ihrem Garten hängen Futterhäuser in allen Büschen und ein Netz aus frischen Spuren dazwischen dekoriert den sonst unberührten harschen Schnee und vielleicht spricht das auch Bände über Wesen und Wichtigkeiten.)

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Stadthafen am Freitag. Immer noch eisiger Wind, aber hier und da bricht die…

Stadthafen am Freitag. Immer noch eisiger Wind, aber hier und da bricht die See auf, kratzen Eisschollen aneinander, erzählen Möwen den Tagesgästen vom Fliegen über dem erstarrten Wiek. Bachmündung. Seebadhäuser. Töpferei. Wieder diese Empfindung von Erinnerungen als Schichten über Schichten, durch die verschiedene unerkannte Farben schimmern. Weiter entlang der Mole.

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