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Aufschrecken, wie man eingeschlafen ist: Unter trübem Licht des Stadth…

Aufschrecken, wie man eingeschlafen ist: Unter trübem Licht des Stadthimmels, dem diffusen Schimmer wachender Häuserzeilen und Straßenzüge, mit dem Wind in den Fensterflügeln und den Träumen, die auf Seele und Wimpern kleben. Noch kein Kaffee, noch keine klaren Gedanken, und an manchen Tagen merkt man erst spät, wie schnell die eigenen Systeme um diese Zeit schon, noch schwingen. (Gesicht im laukalten Wasser. Strecken. Durchatmen. In beliebiger Reihenfolge. Und bloß nicht zu schnell. Habt es mild heute.)

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Stunden weiter, Dorfsonntag, Suche nach einem Begriff für Zeit in der…

Stunden weiter, Dorfsonntag, Suche nach einem Begriff für Zeit in der Waagerechten, die sich nicht gut als ruhiger Schlaf einordnen lässt. Die Kirchglocken sind verhallt, oder vielleicht reiste der Ton auch nur mit dem Wind in die andere Richtung, das Tal hinab, um sich irgendwann hinter dem Fluß und den schmalen Pfaden im Wald zu verlieren. (Gähnen, Strecken. Anatmen gegen das Gefühl zu späten Erwachens, zu späten Aufstehens. Noch kein Kaffee, nur ein vager Plan, Fehlermeldungen, vergessene Passwörter und ein paar Dinge, die die Routine des Wochenendes eigentlich nicht braucht. Habt es mild heute.)

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