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Auch heute hüllt sich die andere Stadt in Grau, und man fragt sich, ob…

Auch heute hüllt sich die andere Stadt in Grau, und man fragt sich, ob Wahrnehmung oder Vorurteil das Bild gestalten. Geschäftiges Treiben, vor den Feiertagen, Premiumfahrzeuge vor dem Discounter, ein älterer Herr schimpft über die Kinder, die am Leergutautomaten zu viel Zeit für ihre Verrichtungen brauchen. Eine seltsame angespannte Hektik webt sich durch die Minuten. Regen zieht auf.

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Schon wieder mehr als halb durch den Tag und es braucht immer wieder mehr Z…

Schon wieder mehr als halb durch den Tag und es braucht immer wieder mehr Zeit als gedacht, um die Abläufe drinnen wie draußen auf denselben Takt zu bringen. Unschlüssige Sonne in unnachgiebigen Wolken, windlose Kälte, immer noch kein Schnee. Paketdienst an der Haustür gegenüber, erfolgloses kurzes Klingeln und dann zurück in den Transporter, auch dort ticken die Uhren stets zu schnell. Asphaltkontakt, Supermarkt des geringsten Misstrauens, immer noch Maschinenstreik, aber irgendjemand hat es sich zur Aufgabe gemacht, die entsprechenden Hinweisschilder neu zu gestalten und robust zu laminieren und aus Form und Umsetzung tropft jede Menge Resignation. Voller Warenkorb, leere Kasse, Frühjahrtausendsschlager und dann wieder zankende Krähen. Der Takt wartet.

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Immer noch nicht mit dem Ritual gebrochen; verstohlene Runde um die Hä…

Immer noch nicht mit dem Ritual gebrochen; verstohlene Runde um die Häuser, vereinzelt gekreuzte Wege mit Menschen, die man nur dann und wann an offenen Fenstern sieht und bei denen so ein eigenartiges Gefühl zweifelnden Wiedererkennens mitschwingt, selbst wenn man die eigenen beschränkten Fähigkeiten im Ordnen von Gesichtern bedenkt. Ansonsten Mittag in Grau, klebrige Schwüle auf allem und man schwitzt schon nach wenigen Schritten. Dem Freitag ging die Freude an der Sonne beizeiten verloren. Und der Plan leert sich nur sehr langsam.

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